• Erscheinungsweise vierteljährlich
  • ca. 48 Seiten
  • ISSN 2191-3331
  • Sprache deutsch

    Ausgabe 1/2019 – Emissionshandel in der 4. Handelsperiode

    Im Rahmen der Novellierung der Abfallrahmenrichtlinie wurde der Begriff des Siedlungsabfalls erstmals legaldefiniert, wodurch Klärschlamm nun nicht mehr der gesetzlichen Definition unterfällt. Kopp-Assenmacher/Grunow nehmen dies zum Anlass, die Emissionshandelspflichtigkeit von Klärschlammverbrennungsanlagen zu untersuchen und damit die Frage zu beantworten, ob und inwieweit Anlagen zur Klärschlammverbrennung sich insofern auf die anstehende vierte Handelsperiode vorbereiten müssten. Auch Ehrmann widmet sich in seinem Beitrag dem Emissionshandel und beleuchtet aktuelle rechtliche Probleme in der 4. Handelsperiode, deren Vorbereitung sich derzeit in vollem Gange befindet.

    Im Anschluss daran geben Hünnekens/Thiery einen Überblick über Lärmtechnische Regelwerke und ihre Bedeutung in der Bauleitplanung und beantworten u.a. folgende Fragen: Welches Regelwerk ist für welche Konfliktsituation anwendbar? Welche rechtliche Wirkung wird jeweils erzielt? Besteht eine normative Verbindlichkeit oder hat die Vorschrift lediglich orientierenden Charakter?

    Abgerundet wird das Heft durch einen Beitrag von Grunow, der sich mit den  Ausnahmen für Nassabscheider in der Legionellenverordnung (42. BImSchV) beschäftigt, sowie einen Artikel von Fischer zum Thema Zugang zu Grundstücksinformationen – Was ändert sich durch das neue Datenschutzrecht?

    Alle Artikel finden Sie in I+E 1/2019.

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Über I+E – Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel

Die Zeitschrift „I + E“ beleuchtet vierteljährlich die aktuellen Entwicklungen des Immissionsschutzrechts, des technischen Immissionsschutzes sowie des Emissionshandels. Neben der Ausweitung des Emissionshandels werden insbesondere die Zusammenhänge zwischen der Handelspflicht und der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung betrachtet.

Inhalte und Schwerpunkte der I+E

Bereits seit 2011 beleuchtet die „I+E ̶ Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel“ vierteljährlich ein komplexes, durch technische Entwicklungen beeinflusstes und sich regelmäßig erweiterndes Rechtsgebiet, das unter anderem folgende Themenkomplexe umfasst:

  • Luftreinhaltung
  • Lärmminderung
  • Anlagenrecht
  • Genehmigung/Überwachung
  • Störfallrecht
  • Strahlenschutz
  • Emissionshandel

Sind Sie selbst mit einem aktuellen Thema im Bereich des Immissionsschutzrechts oder des Emissionshandels befasst, über das Sie gerne schreiben würden? Die „I+E – Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel“ freut sich über Ihren Beitragsvorschlag. Bitte beachten Sie auch unsere Autorenhinweise.

Zielgruppe der I+E

Anwälte mit Schwerpunkt im Immissionsschutzrecht, Behörden, Betriebsbeauftragte, Vorhabenträger und Unternehmen sowie deren Berater.

Struktur der I+E

Fundierte Fachbeiträge, Berichte und Urteilanmerkungen bieten Behörden, Anwälten, Betriebsbeauftragten und  Vorhabenträgern eine Handreichung bei den praktischen Problemen im Zusammenhang mit dem Immissionsschutz. Abgerundet wird jede Ausgabe durch einen umfangreichen Rechtsprechungsteil, welcher die Leitsätze der neuesten relevanten Entscheidungen bereithält.

Herausgeber

Geschäftsführende Herausgeberin

Prof. Dr. Andrea Versteyl, Rechtsanwältin Berlin, Augsburg, Hamburg

Herausgeber

Prof. Dr. Martin Beckmann, Baumeister Rechtsanwälte, Münster
Prof. Dr. Dr. Jörg Berkemann, Richter am BVerwG a.D.
Carsten Diekmann, Landesamt für Bauen und Verkehr Brandenburg
Dr. Gernot-Rüdiger Engel, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Hamburg
Dr. Jürgen Fluck, Schilling, Zutt & Anschütz – SZA, Mannheim
Andrees Gentzsch, BDEW Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.V., Berlin
MinDgt Dr. Bernd Martin Groh, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Hannover
Prof. Dr. Hans D. Jarass, Universität Münster
Prof. Dr. Hans-Joachim Koch, Universität Hamburg
MR Dr. Christoph Leifer, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW
Prof. Marc Röckinghausen, FHöV NRW, Gelsenkirchen
Dr. Frank Andreas Schendel, Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Bergisch Gladbach
Prof. Dr. Alexander Schink, Redeker Sellner Dahs, Bonn
Prof. Dr. Max-Jürgen Seibert, OVG für das Land NRW, Münster
Andreas Theuer, ThyssenKrupp Steel Europe AG, Duisburg

Redaktion

Vivian Keßels, Lexxion Verlag, Berlin

17. Dezember 2018

Ausgabe 4/18 – Immissionsschutz in Bezug auf Notstromaggregate und Bauplanungsrecht

In der neuesten Ausgabe 4 der I+E beleuchten Kersandt und Pötzl „die derzeitigen und künftigen immissionsschutzrechtlichen Anforderungen an Notstromaggregate“, die in Privatwirtschaft, Anlagen der Daseinsvorsorge und kritischen Infrastrukturen gleichermaßen eingesetzt werden. Der Beitrag berücksichtigt dabei in besonderem Maße § 16 Abs. 5 44. BImSchV-E und die Vollzugspraxis des Landes Berlin. Das europäische Recht setzt eine ambitionierte Frist zur mitgliedstaatlichen Umsetzung von BVT-Schlussfolgerungen. Kenyeressy nimmt dies zum Anlass, sich in seinem Beitrag mit den Problemen bei der Anwendung von Art. 21 Abs. 3 S. 1 der IED (Vier-Jahres-Frist) mit Blick auf das BImSchG auseinanderzusetzen. Ferner wirft Bickenbach einen Blick auf die vielseitigen bauplanungsrechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der Intensivtierhaltung, Wiechmann/Schmitz/Schall untersuchen die Rechtsverbindlichkeit von BREF und Sommer schließt die Ausgabe mit einer Anmerkung zum Urteil des VGH Baden-Württemberg zur Durchsetzung von Lärmaktionsplänen durch die Kommunen. Alle Artikel finden Sie in I+E 4/2018.
12. September 2018

Ausgabe 3/2018 – Lärmaktionsplan und Umgebungslärmrichtlinie

Berkemann beleuchtet in dieser Ausgabe den Lärmaktionsplan, der im Zentrum der Umgebungslärmrichtlinie steht und dessen genaue Funktion und Rechtscharakter stark umstritten sind. Der Beitrag untersucht die vielfältigen Auslegungsfragen auf der Grundlage der deutschen Rechtsprechung und des Schrifttums. Des Weiteren befasst sich I+E mit der Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV), die ein Jahr nach ihrem Inkrafttreten nach wie vor zahlreiche Fragen aufwirft. Edom stellt in ihrem Beitrag die aus der Verordnung resultierenden Pflichten vor und ordnet sie aus Sicht des Verwaltungsvollzugs ein. Abgerundet wird der Beitragsteil durch einen Artikel von Henke zum UVPG 2017, mit welchem das bis dahin geltende „Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung“ inhaltlich an europäische Vorgaben angepasst wurde. Der Beitrag untersucht, unter welchen Voraussetzungen nach der neuen Rechtslage eine Rechtspflicht zur Durchführung einer UVP besteht und geht dabei insbesondere auf die UVP-Vorprüfung ein. Alle Artikel finden Sie in I+E 4/2018.
26. Juni 2018

Ausgabe 2/2018 – Immissionsschutz in Baugebieten

In der neuen I+E 2/18 befasst sich Christian Kullick unter anderem mit Fallstricken immissionsschutzrechtlicher Festsetzungen in Bebauungsplänen vor dem Hintergrund wachsender Verdichtung in Baugebieten. Stefan Altenschmidt und Johannes Stickel beleuchten im Rahmen der Besprechung des Urteils des VG Aachen vom 11.10.2017 (6 K 996/16) den Stand der Technik sowie die Umsetzung von BVT-Schlussfolgerungen. Ferner vervollständigt Konrad Asemissen in einem zweiten Beitragsteil seine Ausführungen zum wasserrechtlichen Verschlechterungsverbot in der Vorhabenzulassung. Alle Artikel finden Sie in I+E 2/2018.
29. März 2018

Ausgabe 1/2018 – Schallimmissionsschutz bei Windkraftanlagen und aktuelle Entwicklungen im Emissionshandel

Die neue I+E 1/18 beleuchtet spannende aktuelle Themen rund um das Immissionsschutzrecht und den Emissionshandel: Jessica Schröter erläutert die Bedeutung der neuen LAI-Hinweise zum Schallimmissionsschutz bei Windkraftanlagen. Stefan Kopp-Assenmacher und Alexander Dohmen zeigen die Folgen der jüngeren wasserrechtlichen Rechtsprechung für industrielle und kommunale Vorhabenträger auf und Markus Ehrmann wirft einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Emissionshandel.
Alle Artikel finden Sie in der I+E 1/2018.

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z.Hd. Fr. Schulz, Beilage I+E Heft __/2019 (Bitte Ausgabe angeben)
Zehrensdorfer Straße 11
12277 Berlin

Ausgabe Anzeigenschluss Erscheinungstermin
I+E 1/2019 14.01.2019 20.03.2019
I+E 2/2019 15.04.2019 24.06.2019
I+E 3/2019 15.07.2019 20.09.2019
I+E 4/2019 04.10.2019 20.12.2019

Für Autoren

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Autorenhinweise

Wir freuen uns, dass Sie einen Beitrag für die Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel (I+E) verfassen!

Die folgenden Richtlinien sollen als Anleitung zur formalen Gestaltung Ihres Manuskripts dienen. Wir bitten um deren Berücksichtigung, da nur so von Anfang an ein großes Maß an Einheitlichkeit im Erscheinungsbild der Zeitschrift sichergestellt werden kann.

Daneben rät die Redaktion dazu, Manuskripte vor ihrer Einsendung durch Dritte bzw. Co-Autoren, so vorhanden, schon einmal gegenlesen zu lassen. Sie sollten ein Manuskript nur einreichen, wenn Sie es inhaltlich, sprachlich und formal für druckreif erachten.

Denken Sie bitte insbesondere daran, Ihren Beitrag mit einer Einleitung, Einführung oder Ähnlichem zu beginnen und mit einem aussagekräftigen Ergebnis (als Fazit, Resümee oder Zusammenfassung kenntlich gemacht) zu beenden.

Außerdem ist dem Beitrag eingangs ein Abstract (eine kurze Darstellung des Inhalts des Beitrages) voranzustellen.

I. Beitragsarten

Es besteht die Möglichkeit, Beiträge für folgende Rubriken einzureichen:

  • Beiträge
  • Urteilsanmerkungen
  • (Tagungs-)Berichte
  • Praxishinweise zu Entscheidungen
  • Rezensionen

II. Format

Bitte verfassen Sie Ihren Beitrag als Worddokument.

III. Umfang

Beiträge

Der Umfang der regulären Aufsatzbeiträge beträgt im Allgemeinen zwischen 30.000 und 45.000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen und Fußnoten). Das entspricht etwa sechs bis neun Druckseiten.

Urteilsanmerkungen und Berichte

Urteilsanmerkungen und Berichte umfassen ca. 15.000 bis 20.000 Zeichen (bis zu vier Druckseiten).

Praxishinweise zu Entscheidungen

Praxishinweise umfassen maximal 10.000 Zeichen und sind mit einer Überschrift zu versehen, die Aufschluss über den Inhalt der kommentierten Entscheidung gibt oder ein Schlagwort aufgreift. Zudem ist entweder ein amtlicher oder ein nicht amtlicher Leitsatz beizufügen. Bitte benennen Sie ferner Gericht, Entscheidungsdatum sowie Aktenzeichen.

Rezensionen

Rezensionen sind auch als Kurzrezensionen (2.500 Zeichen) zulässig und sollten 5.000 Zeichen nicht überschreiten.

Hinweis: Zur Zeichen-/Wörterzählung benutzen Sie bitte die entsprechende Funktion in Ihrem Textverarbeitungsprogramm; bei MS Word in der Menüleiste „Extras bzw. Überprüfen“ anklicken und danach „Wörter zählen…“ auswählen (Fußnotenzeichen und Leerzeichen sind mitzuzählen).

IV. Aufbau

Ihre Überschriftenhierarchie folgt dem Prinzip „I. – 1. – a. – aa.“

Grundsätzlich ist jeder Gliederungspunkt mit einer Überschrift zu versehen. Lange Überschriften sind aus gestalterischen Gründen zu vermeiden, da sie im Spaltensatz einen optisch störenden Eindruck hervorrufen. Halten Sie daher die Überschriften bitte kurz – insbesondere die Überschriften ab der zweiten Ebene.

Der Name des Autors bzw. der Autoren steht (mit Titel und Amtsbezeichnung) in kursiver Schrift über der Hauptüberschrift.

Auf die Funktion des Autors/der Autoren wird in der ersten Fußnote (*) hingewiesen.

Die (*)-Fußnote erzeugen Sie in MS Word über „Einfügen“ > „Referenz“ > „Fußnote…“ > „Benutzerdefiniert:“ > „Symbol“ durch Auswahl des entsprechenden Sonderzeichens (bzw. über „Verweise“ > „Fußnoten“ > „Symbol“)

Beispiel:         Dr. jur. Herwig Unnerstall, M.A. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am   Department Umwelt- und Planungsrecht am Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH in der Helmholtz-Gemeinschaft.

V. Abstract

Dem Haupttext ist ein Abstract (Kurzdarstellung der wichtigsten Inhalte, keine Einleitung!) voranzustellen; der Umfang beträgt mindestens 50, maximal 200 Wörter.

VI. Fußnotengestaltung und -verwaltung

Das Fußnotenzeichen am Ende eines Satzes oder durch Komma getrennten Halbsatzes ist stets erst hinter dem Punkt oder Komma einzufügen.

Beispiel:         Die Hauptidee des Parlamentes jedoch kann auch aus der neuen Version von Art. 9 Abs. 1 2. Spiegelstrich abgeleitet werden,12 die eine Berücksichtigung des Verursacherprinzips verlangt (wie im Gemeinsamen Standpunkt).13

Alle Fußnotentexte beginnen mit einem Großbuchstaben und enden mit einem Punkt.

Beispiel:         Vgl. KOM(2005) 718, S. 3.

Ausnahme: Beginnt die Fußnote mit dem Zitat eines Autors mit „Adelsprädikat“, das als Namensbestandteil stets klein geschrieben wird, bleibt es bei der Kleinschreibung.

Beispiel:         10 von Danwitz, Europäisches Verwaltungsrecht, 2008, S. 245.

Bibliografische Angaben stehen ausschließlich im Fußnotentext und beginnen, nach eventueller Voranstellung von „Siehe“ oder „Vgl.“, mit der Nennung der Nachnamen der Autoren oder Herausgeber (bei mehr als zwei Namen kann statt dessen auch „et al.“ verwendet werden), gefolgt vom vollständigen Titel des Werkes, bei Aufsätzen der Abkürzung des jeweiligen Zeitschriftennamens und dem Jahr der Veröffentlichung (ohne Auflagenangabe).

Autorennamen sind kursiv zu setzen. Herausgebernamen bleiben in Normalschrift, soweit nicht pauschal auf das Gesamtwerk verwiesen wird.

Beispiel:         Kahl, Das Verwaltungsverfahrensgesetz zwischen Kodifikationsidee und Sonderrechtsentwicklung, in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsverfahrensgesetz, 2002, S. 67, 72.

Beispiel:         Siehe weiterführend nur Schmidt-Aßmann/Hoffmann-Riem, Methoden der Verwaltungsrechtswissenschaft, 2004.

Vor der nachfolgend zumeist anzugebenden Seitenzahl ist immer ein „S.“ einzufügen (Ausnahme Zeitschriftenbeiträge). Fügen Sie zwischen „S.“ und der Seitenzahl sowie dem gegebenenfalls nachfolgenden „ff.“ oder „f.“ immer ein geschütztes Leerzeichen ein (<Strg> + <Shift> + <Leertaste>) und vergewissern Sie sich, bei „S.“ bzw. „f.“ oder „ff.“ auch einen Punkt gesetzt zu haben.

Beispiel:         Breuer, Strukturen und Tendenzen des Umweltschutzrechts, Der Staat 20 (1981), S. 393.

Beispiel:         Kochenburger/Estler, Die Berücksichtigung von Vorbelastungen im Bereich der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung und der Verträglichkeitsprüfung nach der FFH-Richtlinie, UPR 2001, 50 ff.

Bei Entscheidungen u.Ä. wird das Gericht wie üblich abgekürzt, alles andere („Urteil vom“, „Beschluss vom“ etc.) ausgeschrieben. Hinter einem Gedankenstrich (<Strg > + <Minus>) folgt das Aktenzeichen (ohne „Az.“). Fundstellen werden nach einem Komma angefügt, außer der ersten Seitenzahl ist zusätzlich die konkrete Fundstelle in Klammern anzugeben. Bei mehrfachen Belegstellen werden diese mit einem „=“ verbunden.

Beispiel:         BGH, Beschluss vom 29.6.2004 – X ZB 5/03.

OLG München, Beschluss vom 27.7.2005 – 34 Wx 69/05, ZMR 2005, 733.

BVerfG, Beschluss vom 24.1.2005 – 2 BvR 195/00, NJW-RR 2005, 661 = NZM 2005, 252 (253).

Sollen Randnummern angegeben werden, ist diesen die Abkürzung „Rn.“ voranzustellen.

Paragrafen sind durch „§“ kenntlich zu machen, Artikel durch „Art.“, Satz durch „S.“, Ziffern durch „Ziff.“, Nummern durch „Nr.“, Buchstaben durch „lit.“. Nachfolgende Ziffern werden mit einem geschützten Leerzeichen angeschlossen.

Beispiel:         § 15a Abs. 4 Ziff. 3 lit. b S. 6

Buchstaben folgen Ziffern bei Gesetzesangaben (Nummerierungen) ohne Leerzeichen,

Beispiel:         Art. 12a GG, Rn. 21a.

Bei Verweis auf einen Beitrag innerhalb eines Sammelbandes ist folgende

Fundstellenangabe zu wählen:

Beispiel:         Vgl. Siedentop/Kausch, Die siedlungsstrukturelle Dimension der Schrumpfung, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Schrumpfung – Neue Herausforderungen für die Regionalentwicklung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, AM 303, 2003, S. 11 ff.

Bei wiederholter Nennung einer Fundstelle ist diese nicht noch einmal vollständig wiederzugeben, sondern auf die weiter oben bereits vorhandene Quellenangabe unter Voranstellung des Autors durch Querverweisung zu verweisen. Zwischen Fn. und Ziffer ist ein geschütztes Leerzeichen zu setzen.

Beispiel:         Vgl. Bunge, Fn. 23, § 12 Rn. 30 ff.

Datumsangaben sind sowohl im Text als auch in den Fußnoten ohne vorangestellte „0“ wiederzugeben.

Beispiel:         1.3.2006, nicht: 01.03.2010

Weitere Beispiele

Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23.10.2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik, ABl. 2000 L 327, S. 1.

BVerfG Beschluss vom 4.11.1987 – 2 BvR 876/85, NJW 1988, 2173 f.; Kopp/Schenke, Fn. 3, § 95, Rn. 22.

EuGH, Urteil vom 13.1.2004 – Rs. C-453/00 (Kühne & Heitz NV/Productschap voor Pluimvee en Eieren), Slg. 2004, I-837.

Kopp/Schenke, Fn. 3, § 95, Rn. 21a.

Vgl. Schrader, Neue Entwicklungen in der Verbandsmitwirkung und Verbandsklage, UPR 2006, 205 (208). ß (ohne „ff.“ nach 205, in Klammern Bezug auf konkrete Seite)

Gesetz über die Öffentlichkeitsbeteiligung in Umweltangelegenheiten nach der EG-Richtlinie 2003/35/EG (Öffentlichkeitsbeteiligungsgesetz) vom 9.12.2006, BGBl. I 2006, S. 2819. ß (nur Anfangsseite, nicht „ff.“)

Mitteilung der Kommission, Gemeinschaftsrahmen für staatliche Forschungs- und Entwicklungshilfen (96/C45/06), ABl. C 45 vom 17.2.1996, S. 5. ß nur Anfangsseite

Mitteilung der Kommission, KOM(2006) 849 endg., S. 10.

VII. Zitate

Bei der wörtlichen Wiedergabe von Textstellen sind stets die typografischen Anführungszeichen („…“) zu verwenden. Bei Weglassungen innerhalb von Zitaten ist die Auslassung durch Einfügung von „[…]“ kenntlich zu machen.

Beispiel:         Kochenburger/Estler verstehen unter Summationseffekten „Wechselwirkungen zwischen mehreren künftigen Belastungen […], die in ihrer Addition über die Auswirkungen des Einzelvorhabens hinausgehen“.29

VIII. Bezeichnungen

Fremdsprachige Bezeichnungen in „…“ und Kleinschreibung.

Beispiel:         „effet utile“

Jahresangaben sind fortlaufend ohne Komma/Klammer zu setzen (da fest mit Gesetzesangabe verbundener Ausdruck). Fußnoten werden dabei an die Jahreszahl gehängt.

Beispiel:         Environmental Protection Act 1990²

IX. Formatierung/Silbentrennung

Benutzen Sie nur einen Schrifttyp. Unterstreichungen, Kapitälchen, Versalien oder sonstige extravagante Formatierungen (z.B. auch hängende Einzüge im Fußnotentext) sowie Mehrfachformatierungen sind zu unterlassen. Kursivsetzungen (zweckmäßig insbesondere bei Namensnennungen) sind nur im Bereich des Fließtextes möglich. Beachten Sie stets den Grundsatz: „Weniger ist mehr!“

Nehmen Sie Silbentrennungen nie manuell vor!

X. Geschützte Leerzeichen

Zeichenfolgen, die nicht durch einen Zeilenumbruch getrennt werden sollen, müssen durch die Eingabe eines geschützten Leerzeichens (<Strg> + <Shift> + <Leertaste>) zusammengehalten werden. Insbesondere werden Zahlen und die sie einordnenden Bezeichnungen durch ein geschütztes Leerzeichen verbunden.

Beispiele:       3.°Aufl.; 1.°Teil; 5°%; 1°Mio.; 3°€

  • §°3 ff. NatSchAG M-V

XI. Abkürzungen

Institutionen, Einrichtungen, Gesetzestitel, regelhafte Prinzipien und Systeme sowie Aufzählungsangaben und Maßeinheiten etc. können abgekürzt werden. Die Abkürzung darf grundsätzlich erst nach einmaliger Nennung der ungekürzten Bezeichnung verwendet werden (sie ist dieser in Klammern nachzustellen) und muss dann unverändert beibehalten werden. Außerdem dürfen Rechtsnormen abgekürzt werden.

Zulässig ist weiterhin die Verwendung der folgenden Abkürzungen: „z.B.“, „bzw.“, „vgl.“, „d.h.“, „u.a.“, „v.a.“, „ggf.“, u.U.“ und „i.S.v.“ (ohne geschütztes Leerzeichen).

Im Übrigen sind im Zweifel alle Wörter auszuschreiben. Dies gilt, trotz der häufig entgegengesetzten Praxis, insbesondere für folgende unzulässige Abkürzungen: „gem.“, „bzgl.“, „insb.“.

Unzulässig auch „beispw.“ (ausschreiben, „z.B.“ ist zulässig)

XII. Rechtschreibung

Verwenden Sie die neue Rechtschreibung.

XIII. Abbildungen

Abbildungen (aber nicht etwa mit MS Word erstellte Tabellen) sind stets auch als separate Datei im JEPG- oder TIFF-Format beizufügen und müssen über Druckqualität (300 dpi) verfügen. (Alle sich aus Strichen, Kreisen, Balken etc. zusammensetzenden Abbildungen, insbesondere Diagramme, sollten möglichst als TIFF-Datei eingereicht werden.) Größere Abbildungen sollten auch bei einer Kantenlänge (Breite) von 17,5 cm noch diesen Qualitätsanforderungen entsprechen.

XIV. Schlagworte

Bitte geben Sie drei Schlagworte (farbige Markierung) an, die den Inhalt Ihres Beitrages charakterisieren.

XV. Korrektur-/Druckfahnen

Die eingesandten Beiträge werden von den Herausgebern gegengelesen (Review- Verfahren), gesetzt und wieder an die Autoren per E-Mail als PDF-Datei übermittelt. Die Autoren haben dann Gelegenheit zur Endkorrektur, die aber auf bislang übersehene (grobe) sprachliche Unebenheiten und orthographische Fehler zu beschränken ist. Derartige Korrekturen müssen zusammen mit der Erteilung der Druckfreigabe innerhalb weniger Tage per E-Mail bzw. Fax an den Verlag geschickt werden.

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