• Erscheinungsweise vierteljährlich
  • ca. 50 Seiten
  • ISSN 2195-2329
  • Sprache deutsch

    Ausgabe 1/2019 – Wasserwirtschaftliche Planung im 3. Bewirtschaftungszyklus

    Es ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass der von der WRRL geforderte gute Gewässerzustand in vielen Fällen im ersten Bewirtschaftungszyklus nicht erreicht wurde und dieses Ziel wohl auch im zweiten und dritten Bewirtschaftungszyklus in erheblichem Umfang verfehlt wird. Vor diesem Hintergrund setzen sich Till Elgeti und Anika Lehnen in ihrem Aufsatz zur wasserwirtschaftlichen Planung im 3. Bewirtschaftungszyklus mit der durch die jüngste Änderung des UmwRG geschaffenen Möglichkeit der Anfechtung der Maßnahmenprogramme nach der WRRL auseinander und schlagen eine Anpassung des Zeithorizonts und die Einführung von Zwischenzielen vor.
    Anschließend widmet sich Gregor Franßen der AbfKlärV, deren Vorgaben zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen und Klärschlammverbrennungsaschen eine Vielzahl neuer Anlagen erforderlich machen wird. Angesichts dessen beleuchtet Franßen im ersten Teil seines Beitrags, welchen genehmigungsrechtlichen Anforderungen Anlagen zur Lagerung von Klärschlämmen auf dem Gelände der Kläranlage und außerhalb der Kläranlage sowie die Beförderung von Klärschlämmen unterliegen.
    Im dritten Beitrag befasst sich Peter Nisipeanu mit den Duldungs- und Gestattungsverpflichtungen des WHG und behandelt zunächst im ersten Teil des Aufsatzes – neben der praktischen Bedeutung und der Entstehungsgeschichte der Regelungen – detailliert die Vorschriften betreffend die Pflichten zur Duldung gewässerkundlicher Maßnahmen (§ 91 WHG), zur Duldung von Veränderungen oberirdischer Gewässer (§ 92 WHG) und zur Duldung der Durchleitung von Wasser und Abwasser (§ 93 WHG).
    Abschließend setzt sich Cedric Meyer mit der Anlagenhaftung nach § 89 Abs. 2 WHG auseinander und widerspricht der herrschenden Meinung, die den Begriff der Anlage weit auslegt.

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Über W+B - Die Zeitschrift für Experten im Wasser-, Abwasser- und Bodenschutzrecht

Die Zeitschrift für Deutsches und Europäisches Wasser-, Abwasser- und Bodenschutzrecht (W+B) behandelt vierteljährlich rechtliche Themen rund um den Wasser- und Bodenschutz. Im Fokus steht dabei die Verknüpfung der Bereiche des Umweltrechts, des Bodenschutzrechts, des Wasserrechts, des Abwasserrechts, des Baurechts, des Planungsrechts, des Haftungsrechts sowie des Chemie- und Industrieparkrechts.

Inhalte und Schwerpunkte der W+B

Wasser ist für Mensch und Natur von großer Bedeutung. Daher spielen Gewässerschutz und der Schutz des Bodens eine zentrale Rolle für Staat und Gesellschaft. Um der Aktualität und Vielschichtigkeit der rechtlichen Probleme auf diesen Gebieten gerecht zu werden, erscheint die Zeitschrift W+B vierteljährlich und informiert über rechtliche Themen rund um:

  • Wasserversorgung
  • Abwasserbeseitigung
  • Überwachung
  • Gewässerschutz/-unterhaltung
  • Hochwasserschutz/Flussgebietsmanagement
  • Bodenschutz/Altlasten

Sind Sie selbst mit einem aktuellen Thema im Bereich des Wasser- oder Bodenschutzrechts befasst, über das Sie gerne schreiben würden? Die „W+B“ freut sich über Ihren Beitragsvorschlag. Bitte beachten Sie auch unsere Autorenhinweise

Zielgruppe der W+B

Über ihren theoretischen Ansatz hinaus ist die Zeitschrift ebenso praxisorientiert und richtet sich damit neben Akademikern auch an Behörden, Unternehmen und Verbände sowie generell an Juristen mit Spezialisierungen auf Umweltrecht, Bodenschutzrecht, Wasserrecht, Abwasserrecht, Baurecht, Planungsrecht, Haftungsrecht, Chemie- und Industrieparkrecht.

Struktur der W+B

Die W+B beinhaltet unter anderem: Aktuelle Beiträge zu den Entwicklungen im Wasser-, Abwasser- und Bodenschutzrecht; Aufsätze mit praktischem und interdisziplinärem Bezug; Urteilsanmerkungen; Rechtsprechungsübersicht; Tagungsberichte, Buchbesprechungen, Veranstaltungshinweise.

Herausgeber

Geschäftsführender Herausgeber

Dr. Frank Andreas Schendel, Deutsche Vereinigung für Wasser, Abwasser und Abfall e.V., Bergisch Gladbach

Herausgeber

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Durner LL.M., Universität Bonn
Dr. Till Elgeti, Rechtsanwalt, Wolter Hoppenberg, Hamm
Prof. Dr. Kurt Faßbender, Universität Leipzig
Michael Scheier, Rechtsanwaltskanzlei Michael Scheier, Bergisch Gladbach
Dr. Berthold Viertel, RWE Power AG, Essen

Herausgeberbeirat

Prof. Dr. Martin Beckmann, Baumeister Rechtsanwälte, Münster
Prof. Dr. Michael Kotulla, Universität Bielefeld
Dr. Anno Oexle, Köhler & Klett Rechtsanwälte, Köln
Prof. Dr. Alexander Schink, Redeker Sellner Dahs, Bonn
MinDir a. D. Dr. Helge Wendenburg, Bundesumweltministerium, Bonn

Redaktion

Vivian Keßels, Lexxion Publisher, Berlin

17. Dezember 2018

Ausgabe 4/18 – Diskussion um Vorlagebeschluss des BVerwG zum Zurbinger Ummeln

Im Hinblick auf das Wasserecht erregt der in diesem Heft 4/18 der W+B abgedruckte Vorlagebeschluss des BVerwG zum Zubringer Ummeln besondere Aufmerksamkeit: Dieser hat u.a. die unzureichende Berücksichtigung der Grundwasserbelastung durch winterliche Streusalzeinträge zum Gegenstand und wird in diesem Heft in den Beiträgen von Faßbender und Dohmen diskutiert. So liefert Faßbender in seinem Beitrag „Die Rechtsprechung des EuGH zu Art. 4 WRRL – Segen oder Fluch?“ eine Analyse aller bislang vorliegenden einschlägigen Entscheidungen des EuGH und kritisiert, dass der neunte Senat des BVerwG seinen Vorlagebeschluss nicht dazu genutzt hat, dem EuGH auch die naheliegende Frage nach dem Anwendungsbereich der Ausnahme nach Art. 4 Abs. 7 WRRL vorzulegen. Der Beitrag von Dohmen über „die Bewirtschaftungsziele für das Grundwasser in der Vorhabenzulassung“ wählt den erwähnten Vorlagebeschluss als Ausgangspunkt. Dohmen sieht die Frage nach der Bedeutung der grundwasserbezogenen Bewirtschaftungsvorgaben in einzelnen wasserrechtlichen Zulassungsverfahren als zentrales Rechtsproblem und plädiert für eine möglichst zeitnahe höchstrichterliche Klärung des Anwendungsbereichs der Ausnahme in Art. 4 Abs. 7 WRRL. Einer ganz neuen Problematik widmet sich Schulz mit dem „Rechtlichen Rahmen für die Verwertung von Stoffen aus neuartigen Sanitärsystemen“ – nämlich derzeit in Pilotprojekten eingesetzte Techniken, die eine stoffliche Verwertung von Teilströmen häuslicher Abwässer (sog. Schwarzwasser) ermöglichen sollen. Alle Artikel finden Sie in W+B 4/2018.
16. Oktober 2018

Ausgabe 3/2018 – Zur Auslegung der AwSV

Selbst wenn die AwSV bereits am 1.8.2017 in Kraft getreten ist, so wirkt sich die neue Bundesverordnung doch erst allmählich in der Praxis aus. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Aufarbeitung der anstehenden Anwendungsprobleme und Zweifelsfragen. In diesem Sinne wird die umfangreiche Ausarbeitung von Moritz Grunow bei der Auslegung der AwSV dienen können, die sich mit den Anforderungen an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen auseinandersetzt. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der praxisnahen Zweifelsfrage der Abstellflächen für „Transportmittel“. Martin Beckmann untersucht darin im Rahmen der Auslegung systematisch die Vorschrift § 14 Abs. 4 AwSV. Janosch Neumann setzt sich mit dem Verordnungsentwurf der Kommission zur „Wiederverwendung von kommunalem Abwasser zur Bewässerung in der Landwirtschaft“ auseinander und zeigt auf, dass diese Form der Wasser(be)nutzung in Zukunft unter Berücksichtigung des Klimawandels durchaus eine erhebliche Relevanz gewinnen kann. Abgerundet wird die Ausgabe durch eine Anmerkung von Björn Tänzer zum Urteil des EuGH vom 21.6.2018 zur Umsetzung der Nitratrichtlinie. Alle Artikel finden Sie in W+B 3/2018.
26. Juni 2018

Ausgabe 2/2018 – Aktuelle Gerichtsentscheidungen und ihre konkreten Auswirkungen

Die neueste Ausgabe 2/18 der W+B ist nun online verfügbar und widmet sich der Auseinandersetzung mit maßgeblichen höchstrichterlichen Entscheidungen und ihren Folgen für die Rechtsanwendung: Durner und Linnartz ziehen in ihrem Aufsatz zum „Verschlechterungsverbot und Verbesserungsgebot in der Zulassungspraxis“ mit ihrer Analyse ein vorläufiges Fazit zu einer ganzen Kette neuerer höchstrichterlicher Entscheidungen zum Inhalt der Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie, zuletzt der hier behandelten Entscheidung des BVerwG zur Abwassereinleitung des Steinkohlekraftwerks Staudinger. Zu einem sehr speziellen, aber angesichts der praxisproblematischen Umsetzung der EU-Seveso III-Richtlinie hochaktuellen Thema verhält sich der Beitrag von Kahle zu den „Auswirkungen des neuen Störfallrechts zu Häfen“. Nach der Neuregelung des Störfallrechts können jetzt auch Lagerhaltungen von Hafenbetrieben grundsätzlich den störfallrechtlichen Anforderungen unterfallen. Den damit aufgeworfenen Fragen geht der Verfasser detailliert nach. Elgeti und Fock runden den Aufsatzteil mit einer Analyse eines Urteils des OVG Münster zur „Befreiung von der Abwasserabgabe für die Einleitung von Niederschlagswasser“ ab. Alle Artikel finden Sie in W+B 2/2018.
28. März 2018

Ausgabe 1/2018 – Aktuelle Gesetzesnovellierungen im Wasserrecht

In der neuen W+B 1/18 untersucht Wolfgang Durner die Frage, ob das neue nordrhein-westfälische Landeswassergesetz zur besseren Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie beiträgt. Stefan Kopp-Assenmacher und Alexander Dohmen gehen auf die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes 2017 ein und Andreas Henke erläutert Reichweite und Grenzen der Zustandsverantwortlichkeit bei Boden- und Grundwasserverunreinigungen. Alle Artikel finden Sie in W+B 1/2018.  

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Terminplan 2019

Ausgabe Anzeigenschluss Erscheinungstermin
W+B 1/2019 10.01.2019 22.03.2019
W+B 2/2019 11.04.2019 21.06.2019
W+B 3/2019 11.07.2019 23.09.2019
W+B 4/2019 01.10.2019 20.12.2019

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Für Autoren

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Autorenhinweise

Wir freuen uns, dass Sie einen Beitrag für die Zeitschrift für Deutsches und Europäisches Wasser-, Abwasser- und Bodenschutzrecht (W+B) verfassen!

Die folgenden Richtlinien sollen als Anleitung zur formalen Gestaltung Ihres Manuskripts dienen. Wir bitten um deren Berücksichtigung, da nur so von Anfang an ein großes Maß an Einheitlichkeit im Erscheinungsbild der Zeitschrift sichergestellt werden kann.

Daneben rät die Redaktion dazu, Manuskripte vor ihrer Einsendung durch Dritte bzw. Co-Autoren, so vorhanden, schon einmal gegenlesen zu lassen. Sie sollten ein Manuskript nur einreichen, wenn Sie es inhaltlich, sprachlich und formal für druckreif erachten!

Denken Sie bitte insbesondere daran, Ihren Beitrag mit einer Einleitung, Einführung oder Ähnlichem zu beginnen und mit einem aussagekräftigen Ergebnis (als Fazit, Resümee oder Zusammenfassung kenntlich gemacht) zu beenden.

Außerdem ist dem Beitrag eingangs ein Abstract (eine kurze Darstellung des Inhalts des Beitrages) voranzustellen.

I. Beitragsarten

Es besteht die Möglichkeit, Beiträge für folgende Rubriken einzureichen:

  • Beiträge
  • Urteilsanmerkungen
  • (Tagungs-)Berichte
  • Praxishinweise zu Entscheidungen
  • Rezensionen

II. Format

Bitte verfassen Sie Ihren Beitrag als Worddokument.

III. Umfang

Beiträge

Der Umfang der regulären Aufsatzbeiträge beträgt im Allgemeinen zwischen 30.000 und 45.000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen und Fußnoten). Das entspricht etwa sechs bis neun Druckseiten.

Urteilsanmerkungen und Berichte

Urteilsanmerkungen und Berichte umfassen ca. 15.000 bis 20.000 Zeichen (bis zu vier Druckseiten).

Praxishinweise zu Entscheidungen

Praxishinweise umfassen maximal 10.000 Zeichen und sind mit einer Überschrift zu versehen, die Aufschluss über den Inhalt der kommentierten Entscheidung gibt oder ein Schlagwort aufgreift. Zudem ist entweder ein amtlicher oder ein nicht amtlicher Leitsatz beizufügen. Bitte benennen Sie ferner Gericht, Entscheidungsdatum sowie Aktenzeichen.

Rezensionen

Rezensionen sind auch als Kurzrezensionen (2.500 Zeichen) zulässig und sollten 5.000 Zeichen nicht überschreiten.

Hinweis: Zur Zeichen-/Wörterzählung benutzen Sie bitte die entsprechende Funktion in Ihrem Textverarbeitungsprogramm; bei MS Word in der Menüleiste „Extras bzw. Überprüfen“ anklicken und danach „Wörter zählen…“ auswählen (Fußnotenzeichen und Leerzeichen sind mitzuzählen)

IV. Aufbau

Ihre Überschriftenhierarchie folgt dem Prinzip „I. – 1. – a. – aa.“

Grundsätzlich ist jeder Gliederungspunkt mit einer Überschrift zu versehen. Lange Überschriften sind aus gestalterischen Gründen zu vermeiden, da sie im Spaltensatz einen optisch störenden Eindruck hervorrufen. Halten Sie daher die Überschriften bitte kurz – insbesondere die Überschriften ab der zweiten Ebene.

Der Name des Autors bzw. der Autoren steht (mit Titel und Amtsbezeichnung) in kursiver Schrift über der Hauptüberschrift.

Auf die Funktion des Autors/der Autoren wird in der ersten Fußnote (*) hingewiesen.

Die (*)-Fußnote erzeugen Sie in MS Word über „Einfügen“ > „Referenz“ > „Fußnote…“ > „Benutzerdefiniert:“ > „Symbol“ durch Auswahl des entsprechenden Sonderzeichens (bzw. über „Verweise“ > „Fußnoten“ > „Symbol“)

Beispiel:         Dr. jur. Herwig Unnerstall, M.A. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am   Department Umwelt- und Planungsrecht am Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH in der Helmholtz-Gemeinschaft.

V. Abstract

Dem Haupttext ist ein Abstract (Kurzdarstellung der wichtigsten Inhalte, keine Einleitung!) voranzustellen; der Umfang beträgt mindestens 50, maximal 200 Wörter.

VI. Fußnotengestaltung und -verwaltung

Das Fußnotenzeichen am Ende eines Satzes oder durch Komma getrennten Halbsatzes ist stets erst hinter dem Punkt oder Komma einzufügen.

Beispiel:         Die Hauptidee des Parlamentes jedoch kann auch aus der neuen Version von Art. 9 Abs. 1 2. Spiegelstrich abgeleitet werden,12 die eine Berücksichtigung des Verursacherprinzips verlangt (wie im Gemeinsamen Standpunkt).13

Alle Fußnotentexte beginnen mit einem Großbuchstaben und enden mit einem Punkt.

Beispiel:         Vgl. KOM(2005) 718, S. 3.

Ausnahme: Beginnt die Fußnote mit dem Zitat eines Autors mit „Adelsprädikat“, das als Namensbestandteil stets klein geschrieben wird, bleibt es bei der Kleinschreibung.

Beispiel:         10 von Danwitz, Europäisches Verwaltungsrecht, 2008, S. 245.

Bibliografische Angaben stehen ausschließlich im Fußnotentext und beginnen, nach eventueller Voranstellung von „Siehe“ oder „Vgl.“, mit der Nennung der Nachnamen der Autoren oder Herausgeber (bei mehr als zwei Namen kann statt dessen auch „et al.“ verwendet werden), gefolgt vom vollständigen Titel des Werkes, bei Aufsätzen der Abkürzung des jeweiligen Zeitschriftennamens und dem Jahr der Veröffentlichung (ohne Auflagenangabe).

Autorennamen sind kursiv zu setzen. Herausgebernamen bleiben in Normalschrift, soweit nicht pauschal auf das Gesamtwerk verwiesen wird.

Beispiel:         Kahl, Das Verwaltungsverfahrensgesetz zwischen Kodifikationsidee und Sonderrechtsentwicklung, in: Hoffmann-Riem/Schmidt-Aßmann, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsverfahrensgesetz, 2002, S. 67, 72.

Beispiel:         Siehe weiterführend nur Schmidt-Aßmann/Hoffmann-Riem, Methoden der Verwaltungsrechtswissenschaft, 2004.

Vor der nachfolgend zumeist anzugebenden Seitenzahl ist immer ein „S.“ einzufügen (Ausnahme Zeitschriftenbeiträge). Fügen Sie zwischen der Seitenzahl sowie dem gegebenenfalls nachfolgenden „ff.“ oder „f.“ immer ein geschütztes Leerzeichen ein (<Strg> + <Shift> + <Leertaste>) und vergewissern Sie sich, bei „S.“ bzw. „f.“ oder „ff.“ auch einen Punkt gesetzt zu haben.

Beispiel:         Breuer, Strukturen und Tendenzen des Umweltschutzrechts, Der Staat 20 (1981), S. 393.

Beispiel:         Kochenburger/Estler, Die Berücksichtigung von Vorbelastungen im Bereich der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung und der Verträglichkeitsprüfung nach der FFH-Richtlinie, UPR 2001, 50 ff.

Bei Entscheidungen u.Ä. wird das Gericht wie üblich abgekürzt, alles andere („Urteil vom“, „Beschluss vom“ etc.) ausgeschrieben. Hinter einem Gedankenstrich (<Strg > + <Minus>) folgt das Aktenzeichen (ohne „Az.“). Fundstellen werden nach einem Komma angefügt, außer der ersten Seitenzahl ist zusätzlich die konkrete Fundstelle in Klammern anzugeben. Bei mehrfachen Belegstellen werden diese mit einem „=“ verbunden.

Beispiel:         BGH, Beschluss vom 29.6.2004 – X ZB 5/03.

OLG München, Beschluss vom 27.7.2005 – 34 Wx 69/05, ZMR 2005, 733.

BVerfG, Beschluss vom 24.1.2005 – 2 BvR 195/00, NJW-RR 2005, 661 = NZM 2005, 252 (253).

Sollen Randnummern angegeben werden, ist diesen die Abkürzung „Rn.“ voranzustellen.

Paragrafen sind durch „§“ kenntlich zu machen, Artikel durch „Art.“, Satz durch „S.“, Ziffern durch „Ziff.“, Nummern durch „Nr.“, Buchstaben durch „lit.“.

Beispiel:         § 15a Abs. 4 Ziff. 3 lit. b S. 6

Buchstaben folgen Ziffern bei Gesetzesangaben (Nummerierungen) ohne Leerzeichen,

Beispiel:         Art. 12a GG, Rn. 21a.

Bei Verweis auf einen Beitrag innerhalb eines Sammelbandes ist folgende

Fundstellenangabe zu wählen:

Beispiel:         Vgl. Siedentop/Kausch, Die siedlungsstrukturelle Dimension der Schrumpfung, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Schrumpfung – Neue Herausforderungen für die Regionalentwicklung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, AM 303, 2003, S. 11 ff.

Bei wiederholter Nennung einer Fundstelle ist diese nicht noch einmal vollständig wiederzugeben, sondern auf die weiter oben bereits vorhandene Quellenangabe unter Voranstellung des Autors durch Querverweisung zu verweisen. Zwischen Fn. und Ziffer ist ein geschütztes Leerzeichen zu setzen.

Beispiel:         Vgl. Bunge, Fn. 23, § 12 Rn. 30 ff.

Datumsangaben sind sowohl im Text als auch in den Fußnoten ohne vorangestellte „0“

wiederzugeben.

Beispiel:         1.3.2006, nicht: 01.03.2010

Weitere Beispiele:

Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23.10.2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik, ABl. 2000 L 327, S. 1.

BVerfG, Beschluss vom 4.11.1987 – 2 BvR 876/85, NJW 1988, 2173 f.; Kopp/Schenke, Fn. 3, § 95, Rn. 22.

EuGH, Urteil vom 13.1.2004 – Rs. C-453/00 (Kühne & Heitz NV/Productschap voor Pluimvee en Eieren), Slg. 2004, I-837.

Kopp/Schenke, Fn. 3, § 95, Rn. 21a.

Vgl. Schrader, Neue Entwicklungen in der Verbandsmitwirkung und Verbandsklage, UPR 2006, 205 (208). ß (ohne „ff.“ nach 205, in Klammern Bezug auf konkrete Seite)

Gesetz über die Öffentlichkeitsbeteiligung in Umweltangelegenheiten nach der EG-Richtlinie 2003/35/EG (Öffentlichkeitsbeteiligungsgesetz) vom 9.12.2006, BGBl. I 2006, S. 2819. ß (nur Anfangsseite, nicht „ff.“)

Mitteilung der Kommission, Gemeinschaftsrahmen für staatliche Forschungs- und Entwicklungshilfen (96/C45/06), ABl. C 45 vom 17.2.1996, S. 5. ß nur Anfangsseite

Mitteilung der Kommission, KOM(2006) 849 endg., S. 10.

VII. Zitate

Bei der wörtlichen Wiedergabe von Textstellen sind stets die typografischen Anführungszeichen („…“) zu verwenden. Bei Weglassungen innerhalb von Zitaten ist die Auslassung durch Einfügung von „[…]“ kenntlich zu machen.

Beispiel:         Kochenburger/Estler verstehen unter Summationseffekten „Wechselwirkungen zwischen mehreren künftigen Belastungen […], die in ihrer Addition über die Auswirkungen des Einzelvorhabens hinausgehen“.29

VIII. Bezeichnungen

Fremdsprachige Bezeichnungen in „…“ und Kleinschreibung.

Beispiel:         „effet utile“

Jahresangaben sind fortlaufend ohne Komma/Klammer zu setzen (da fest mit Gesetzesangabe verbundener Ausdruck). Fußnoten werden dabei an die Jahreszahl gehängt.

Beispiel:         Environmental Protection Act 1990²

IX. Formatierung/Silbentrennung

Benutzen Sie nur einen Schrifttyp. Unterstreichungen, Kapitälchen, Versalien oder sonstige extravagante Formatierungen (z.B. auch hängende Einzüge im Fußnotentext) sowie Mehrfachformatierungen sind zu unterlassen. Beachten Sie stets den Grundsatz: „Weniger ist mehr!“

Nehmen Sie Silbentrennungen nie manuell vor.

X. Geschützte Leerzeichen

Zeichenfolgen, die nicht durch einen Zeilenumbruch getrennt werden sollen, müssen durch die Eingabe eines geschützten Leerzeichens (<Strg> + <Shift> + <Leertaste>) zusammengehalten werden. Insbesondere werden Zahlen und die sie einordnenden Bezeichnungen durch ein geschütztes Leerzeichen verbunden.

Beispiele:       3.°Aufl.; 1.°Teil; 5°%; 1°Mio.; 3°€

XI. Abkürzungen

Institutionen, Einrichtungen, Gesetzestitel, regelhafte Prinzipien und Systeme sowie Aufzählungsangaben und Maßeinheiten etc. können abgekürzt werden. Die Abkürzung darf grundsätzlich erst nach einmaliger Nennung der ungekürzten Bezeichnung verwendet werden (sie ist dieser in Klammern nachzustellen) und muss dann unverändert beibehalten werden. Außerdem dürfen Rechtsnormen abgekürzt werden.

Zulässig ist weiterhin die Verwendung der folgenden Abkürzungen: „z.B.“, „bzw.“, „vgl.“, „d.h.“, „u.a.“, „v.a.“, „ggf.“, u.U.“ und „i.S.v.“ (ohne geschütztes Leerzeichen).

Im Übrigen sind im Zweifel alle Wörter auszuschreiben. Dies gilt, trotz der häufig entgegengesetzten Praxis, insbesondere für folgende unzulässige Abkürzungen: „gem.“, „bzgl.“, „insb.“.

Unzulässig auch „beispw.“ (ausschreiben, „z.B.“ ist zulässig)

XII. Rechtschreibung

Verwenden Sie die neue Rechtschreibung.

XIII. Abbildungen

Abbildungen (aber nicht etwa mit MS Word erstellte Tabellen) sind stets auch als separate Datei im JEPG- oder TIFF-Format beizufügen und müssen über Druckqualität (300 dpi) verfügen. (Alle sich aus Strichen, Kreisen, Balken etc. zusammensetzenden Abbildungen, insbesondere Diagramme, sollten möglichst als TIFF-Datei eingereicht werden.) Größere Abbildungen sollten auch bei einer Kantenlänge (Breite) von 17,5 cm noch diesen Qualitätsanforderungen entsprechen.

XIV. Schlagworte

Bitte geben Sie drei Schlagworte (farbige Markierung) an, die den Inhalt Ihres Beitrages charakterisieren.

XV. Korrektur-/Druckfahnen

Die eingesandten Beiträge werden von den Herausgebern gegengelesen (Review- Verfahren), gesetzt und wieder an die Autoren per E-Mail als PDF-Datei übermittelt. Die Autoren haben dann Gelegenheit zur Endkorrektur, die aber auf bislang übersehene (grobe) sprachliche Unebenheiten und orthographische Fehler zu beschränken ist. Derartige Korrekturen müssen zusammen mit der Erteilung der Druckfreigabe innerhalb weniger Tage per E-Mail bzw. Fax an den Verlag geschickt werden.

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