- Erscheinungsweise vierteljährlich
- ca. 80 Seiten
- ISSN 1612-4243
- eISSN 2190-8192
- Sprache: Deutsch
EurUP – Zeitschrift für Europäisches Umwelt- und Planungsrecht
EurUP 1/2026 jetzt verfügbar
Das vorliegende erste Heft des Jahrgangs 2026 widmet sich vor allem drei großen Themenfeldern, dem Klimawandel, der Digitalisierung samt dem fortschreitenden Einsatz von künstlicher Intelligenz sowie dem Immissionsschutzrecht:
Seibert-Fohr nimmt sich der uns gestellten Daueraufgabe des Klimaschutzes an und fragt, inwieweit Klimaschutz durch Menschenrechte möglich ist und an welche Grenzen dieser Ansatz stößt. Hierfür rekapituliert sie einordnend die einschlägige Rechtsprechung des EGMR zu Klimaschutzfragen und gibt eine differenzierende Antwort.
Ruschemeier schlägt die Brücke zwischen den beiden Megathemen Klimaschutz und Regulierung künstlicher Intelligenz. Sie thematisiert die Umweltauswirkungen des Einsatzes künstlicher Intelligenz und sucht regulatorische Lösungsansätze beim umweltrechtlichen Vorsorgeprinzip.
Kretschmer informiert uns über Stand und Zukunft der Digitalisierung von Planungsverfahren in Deutschland. Auf Basis einer Bestandsaufnahme der derzeitigen Praxis nimmt er dabei insbesondere den Entwurf eines Infrastruktur-Zukunftsgesetzes aus dem Dezember 2025 unter die Lupe.
Petras widmet sich der Ressourceneffizienz, weist die digitalen Produktpässe der Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 als einen regulatorischen Schwerpunkt aus und verortet die digitalen Produktpässe im Recht der Circular Economy. Dabei plädiert er für ein digitales Nachhaltigkeitsrecht.
Beh verbindet Fragen der künstlichen Intelligenz mit Fragen der Klimaanpassung und legt dar, wie mithilfe künstlicher Intelligenz die Netzsteuerung in der öffentlichen Wasserversorgung optimiert werden kann.
Blattner zieht eine Bilanz nach 40 Jahren Schweizer Immissionsschutzrecht, bevor Jona die Umsetzung des EU-Luftqualitätsrechts in Italien analysiert und Epiney über die Rechtsprechung des EuGH im Umweltrecht im Jahr 2025 berichtet.
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