EDSeQ 1/2026 Out Now – Free Online Access

Issue 1/2026 of the European Defence & Security Law & Policy Quarterly (EDSeQ) is now available to read online free of charge until the end of January.

Read the Publisher’s Note  by Wolfgang Andreae and Editorial by Caroline Buts

The issue features the following articles:

 

Country Reports:

  • Belgium  by  Thomas Christiaens and Manon De Weser
  • Croatia by  Marko Turudić
  • Denmark by Kathrine Søs Jacobsen Cesko and Laura Jung Gleesborg Hintz
  • France by Nicolas Gabayet
  • France by Julien Moiroux and Marie Soriano
  • Luxembourg by Sabrina Alam
  • Norway by Sören Gussner
  • The Netherlands by Bram Braat, Daan van Dooren, Liza Avetyan and Alyssa Brum Alice
  • Portugal by Pedro Melo and Sandra Tavares Magalhães
  • Romania by Roxana Vornicu and Ștefan Nicolae Călin
  • Slovakia by Miroslav Trenčan and Andrej Adamčík
  • Spain by Cristina Sáenz Pérez
  • The United Kingdom by Luke R.A. Butler

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AIRe 4/2025 – Regulatory Pathways for AI: Europe, Asia, and the US


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UWP 4/2025 jetzt verfügbar

Pia Rödel und Roman Götze befassen sich mit typischen verwaltungsprozessrechtlichen Problemlagen, die sich bei Klagen gegen private informationspflichtige Stellen (§ 2 Abs. 1 Nr. 2 UIG) auf Zugang zu Umweltinformationen ergeben. Die Verfasser analysieren das – auf Behörden „zugeschnittene“ – Verwaltungsprozessrecht und zeigen auf, dass und wie berechtigte Geheimhaltungsinteressen privater informationspflichtiger Stellen unter Berücksichtigung der Spezifik „horizontaler“ Prozessrechtsverhältnisse Rechnung getragen werden kann.

 

Matthias M. Schweiger und Stefan Mayr wenden sich der umweltbezogenen Produkthaftung zu und erörtern den Referentenentwurf zur Umsetzung der EU-Richtlinie (EU) 2024/1203 über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt, der eine Reihe von Modifikationen und Ergänzungen im Strafgesetzbuch und zudem Anpassungen und Änderungen im Nebenstraf- und Ordnungswidrigkeitenrecht vorsieht, die die Autoren diskutieren.

 

Einen Einblick in die Praxis gibt Ingrid Henze mit einem Bericht aus der Arbeit der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) zum Thema der Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm. Hintergrund bildet das Ziel der Klärschlammverordnung, dass spätestens ab 2029 kommunale Klärschlämme einer Phosphorrückgewinnung zuzuführen sind. Um offene Fragen zur Umsetzung der Rückgewinnungspflicht zu klären, wurde die LAGA-Arbeitsgruppe „Sicherstellung der Phosphorrückgewinnung“ eingerichtet – die Autorin berichtet über erste Ergebnisse.

 

Stefan Altenschmidt und Lukas Rust setzen sich in ihrem Beitrag mit Kur- und Heilwäldern als Handlungsfelder der Bauleitplanung auseinander. So hat die medizinische Nutzung von Waldflächen in den vergangenen Jahren an Anerkennung gewonnen. Die Fortentwicklung forstrechtlicher Waldkategorien ermöglicht den Ländern eine entsprechende Ausweisung – damit verbundene Einschränkungen von Nutzungsrechten werden durch den hohen gesellschaftlichen Nutzen ihrer gesundheitsfördernden, klimaschützenden und landschaftspflegerischen Funktionen gerechtfertigt. Kur- und Heilwaldflächen können zudem durch die Gemeinden in Bebauungsplänen als Wald oder als öffentliche Grünflächen festgesetzt werden.

 

Einen Schritt außerhalb des klassischen Verwaltungsrechts, aber mitten hinein in eine allgemeine gesellschaftliche Debatte gehen Christoph Riese, Eva Katharina Dauke und Vivien Höger, indem sie sich mit Künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung beschäftigen. Der Beitrag beleuchtet, vor welchen besonderen rechtlichen und praktischen Herausforderungen die öffentliche Verwaltung bei der Etablierung von KI-Systemen steht und welche Chancen sich im Rahmen eines verantwortungsvollen und rechtskonformen Umgangs eröffnen. Dies wird insbesondere im Hinblick auf die europarechtlichen und nationalen Rechtsgrundlagen erörtert – ergänzt durch einen vergleichenden Blick auf bereits bestehende und noch bevorstehende Implementierungen in den USA.

 

Stefan Lorenzmeier geht in seinem Beitrag zur Entscheidung der Großen Kammer des Europäischen Gerichts vom 10.9.2025 zur Rechtmäßigkeit der Delegierten Verordnung (EU) 2022/1214 (Taxonomie) der Frage nach, ob Klimaschutz durch Investitionen in Nuklear- und Gaskraftwerke erreicht werden kann. Er analysiert dabei kritisch einige der vom Gericht bezüglich der Rechtmäßigkeit der Einbeziehung von Kernenergie vorgebrachten Argumente.

 

Ausgewählte News, eine umfangreiche Rechtsprechungsübersicht sowie Hinweise zu anstehenden Seminaren und Tagungen runden das Heft ab.


Further details on UWP can be found on the German language website.

EStAL 4/2025 Out Now

Issue 4 of EStAL 2025 is now available online!

Read the Editorial by Jan Blockx and Wout De Cock.

This issue features the following Articles:

State Aid During Crisis: Between Flexibility and a Level Playing Field by Fjoralba Caka and Krisztina Mezey

The Concept of ‘Distortion in the Internal Market’ in the Foreign Subsidies Regulation by Lena Hornkohl and Pierfrancesco Mattiolo

State Aid and R&D&I Public Procurement: An Uneasy and Unclear Relationship by Dionysios Pelekis

Environmental Principles in State Aid Assessments: Principled Practice or Tick-the-Box?  By Robin Vandendriessche, Caroline Buts, Graça da Costa, Ilona Kyrashchuk and Songyue Li

‘Do No Significant Harm’ to the Environment and State Aid Control: Fact or Fiction? by Graça da Costa

Adding the Environmental Perspective to State Aid Control: The Role of Environmental NGOs in Light of the New Internal Review Mechanism by Mario Barbano

Treatment of State Aid Complainants’ Rights: Between Broken Evolution and Involution by Alessandro Cogoni

State Aid Rules on Trial: Navigating the Tension between State Aid Enforcement and Procedural Autonomy by Greetje van Heezik and Antonia Vegt

Review of EU Case Law on State Aid 2024 by Maria Segura, Malgorzata Agnieszka Cyndecka, Caroline Buts, Seppe Maes

as well as Case Law Annotations, News from the Member States and report from The Second Pázmány EU State Aid Law Forum.

 


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Are you a doctoral student? Submit your paper for the EStAL PhD Award.

CCLR 1/2026 Out Now

Issue 1/2026 of the Carbon and Climate Law Review is out now.

The issue features Editorial by Michael Mehling, and the following Articles:

as well as report about Current Developments in Carbon & Climate Law: Corporate Social Responsibility Clauses in International Investment Agreements by My An Dang


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SPECIAL CALL FOR PAPERS
Send your submission for the CCLR 20th Anniversary Special Issue (3/2026).
Submission deadline: End of June 2026
Read full Special Call for Papers (PDF)

StoffR 1/2026 jetzt verfügbar

David Biskup, Julia Meggyes und Wolfgang Quednau erläutern in ihrem Aufsatz über die Regulierung per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) in Textilien die Wechselwirkungen zwischen chemischer Analytik und rechtlicher Umsetzung und zeigen, dass unbestimmte Rechtsbegriffe, uneinheitliche Grenzwertlogiken und methodisch bedingte Messunsicherheiten erhebliche Vollzugs- und Compliance-Risiken verursachen. Der Beitrag plädiert für präzisere Legaldefinitionen, harmonisierte Prüf- und Bewertungsmaßstäbe sowie einen konsolidierten, vollzugstauglichen Regulierungsansatz, etwa auf Basis des Gesamtfluorgehalts.

 

Maximilian Mnich und Hannes Heidorn analysieren in ihrem Aufsatz zur Novellierung der Entwaldungsverordnung (EU) 2023/1115 sodann, warum die ursprüngliche Fassung sich in der Praxis als Bürokratiemonster entpuppt hat, die nun erfolgte Überarbeitung zu spät kommt und unzureichend ist, um den bereits angerichteten Schaden bei den betroffenen Unternehmen zu beheben oder die entstandenen Probleme wirklich zu lösen.

 

Der Beitrag von Salomo Ortega Sawal und Carsten Bringmann untersucht die Novellierung des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes, mit dem der Bundesgesetzgeber eine regulatorische Replik auf den zunehmenden Missbrauch von Distickstoffmonoxid – bekannt als Lachgas – sowie von Gamma-Butyrolacton und 1,4-Butandiol – bekannt als sog. K.O.-Tropfen – normativ abbildet. Im Mittelpunkt stehen dabei die nähere Einordnung der Regelungsarchitektur des Gesetzes durch die Einführung einer neuen substanzbezogenen Anlage 2 zur Erweiterung der rechtlichen Definition neuer psychoaktiver Stoffe, die verwaltungs- und strafrechtliche Systematik sowie kompetenzrechtliche Fragen im Verhältnis zu föderalen wie kommunalen Regelungen. Zudem werden die praktischen Auswirkungen und rechtlichen Herausforderungen für Unternehmen beleuchtet sowie erste Handlungsempfehlungen gegeben.

 

Christian Kropf und Stéphanie Samartin beschreiben ergänzend dazu die Vollzugsschwierigkeiten, welche sich aus den Bemühungen ergeben, dem Missbrauch von Lachgas zu Rauschzwecken mit den unzureichenden Mitteln des Chemikalienrechts in den Ländern zu begegnen, die keine spezifischen Bestimmungen (wie das novellierte Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz) erlassen haben.

 

Auch sehr bezeichnend sind die von Mathias Priewer, Nicolas Sebastian Klasen und Hanna Knaut festgestellten, gravierenden Ahndungslücken im Chemikaliensanktionsrecht aufgrund gesetzgeberischer Verweisung „ins Leere“ durch sog. Blankettnormen, wodurch Verstöße gegen weite Teile des EU-Chemikalienrechts aus der Zeit vor dem 18.1.2025 nicht mehr als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden können.

 

Die wesentlichen Inhalte des neuen Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG), welches der Umsetzung der Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit (GPSR) dient, werden von Carsten Schucht detailliert und kenntnisreich vorgestellt, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Neuerungen und die Folgen für die betroffene Wirtschaft gelegt wird.

 

Der Aufsatz von Teresa Bernheim und Henning Krüger zur beabsichtigten Anpassung der Datenschutzregelungen im Biozidrecht beleuchtet die verschiedenen Probleme, die entstehen können, wenn sich der Gesetzgeber nicht rechtzeitig mit bereits lange bekannten Regelungslücken befasst, diese dann nur unzureichend schließt und dabei die mannigfachen Umsetzungsprobleme auf Unternehmen und die zu befassenden Gerichte ablädt.

 

Angesichts der vielen regulatorischen Anforderungen bedienen sich Unternehmen vermehrt digitaler Hilfsmittel, wie z. B. Materialdatensysteme zur Umsetzung von Material-Compliance-Regelwerken. Den entsprechenden Anforderungen sowie der richtigen Auswahl und Einbindung solcher Systeme im Unternehmen widmet sich der Beitrag von Stefan Nieser, der deutlich macht, dass die bestehenden Systeme häufig unzureichend sind, um eine hinreichend konforme Umsetzung zu belegen.

 

Eine umfangreiche Rechtsprechungsübersicht, aktuelle Veranstaltungshinweise sowie eine kurze Literaturübersicht runden das Heft ab.


Do you want to write for StoffR? Find more information in the Call for Papers.

EFFL 1/2026 Out Now

The first issue of the year is now available online! This issue includes an editorial from Maria Hasagic, Managing Editor, and the following articles:

In addition, you can find Country Reports in the latest issue of EFFL from Denmark and The Netherlands:


View all articles from the latest issue of EFFL here.

Interested in writing for the European Food and Feed Law Review? View our call for papers and guidelines for authors!

EHPL 1/2026 Out Now

The first issue of the European Health & Pharmaceutical Law Review (EHPL) for 2026 is now available! This edition features:

Editorial by Jakob Wested

Articles:

Access to the Marketing Authorisation Dossier in the European Union: A Harmonised Framework?  by Jolanta Pietrkiewicz-Knecht

Balancing Risk, Cost, and Access: Early Access Programmes and Competing Policy Objectives in the EU by Miquel Díaz Hernández

Care or Innovation? Studying the Implementation of the Hospital Exemption in Denmark by Zainab A. Sheikh, Lea Skovgaard, Sarah Wadmann and Jakob Wested

This issue also includes the following reports:

Conference Report: Covid-19 in Central and Eastern Europe (CEE): Lessons Learned and Pandemic Preparedness – Five Years Later by Katarzyna Miaskowska-Daszkiewicz

ATMP Innovation in Europe: An Ecosystem in Active Transition  by Zora Čechová, Gabriela Lenarczyk, Emma M.Q. Schou Nielsen, Jiří Samek, Zainab Afshan Sheikh, Lea Skovgaard and Jakob Wested


View all articles from the latest issue of EHPL here.

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Find the Call for Papers for an upcoming special issue on European Health Data Space: Fundamental Rights, Market Integration and Digital Health Governance Here.

EDPL 3/2025: Google Analytics, Health Research, Inclusive Language and Third-Country Transfers – The Many Issues Addressed by Data Protection

Issue 3/2025 of the European Data Protection Law Review (EDPL) is now available! The articles section features in-depth research on:

 

The reports section gives shorter updates on:

 

EDPL 3/2025 also includes a case notes section on recent judgments of the European Courts:

 

The book review in this edition covers Irene Kamara’s book Standardizing Personal Data Protection.


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AbfallR 2/2026 jetzt verfügbar

Einen ersten inhaltlichen Schwerpunkt der AbfallR 2/2026 bildet der Bereich der erweiterten Herstellerverantwortung. Dieckmann/Koßmann befassen sich in ihrem Beitrag mit Rechtsfragen der Umsetzung der geänderten AbfRRL; sie erörtern neue Anforderungen an eine Vermeidung von Lebensmittelabfällen und an die Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien. Rössing beleuchtet ergänzend Rechts- und Praxisfragen der reformierten Batteriegesetzgebung auf unionsrechtlicher und deutscher Ebene. Er befasst sich mit der Bewirtschaftung von Altbatterien in einem geschlossenen System erweiterter Herstellerverantwortung.

Thyssen widmet sich einem weiteren, derzeit sehr aktuellen und nahezu unvermeidbaren Thema der umfassenden Vereinfachung des Umweltgenehmigungsrechts, die weit über das Anlagenzulassungsrecht des KrWG und des BImSchG für Abfallentsorgungsanlagen hinausgehen soll.

Vollzugsfragen des EWKFondsG erörtert in einem weiteren Beitrag Hamacher. Er befasst sich dabei mit der aktuellen Einstufungspraxis des Umweltbundesamts und mit grundlegenden, aktuellen Fragen der Einwegkunststoffabgabe nach dem EWKFondsG auf der Grundlage einer neuen Verwaltungsvorschrift zum EWKFondsG.

Hilmer schließlich greift noch einmal die Thematik des Abfallendes in der Kreislaufwirtschaft auf und erörtert im Einzelnen das Ende der Abfalleigenschaft mineralischer Bau- und Abbruchabfälle.


Further details on AbfallR can be found on the German language website.